Reisebericht Demavand ( 5631 m ) - Iran, Mai 2012

 

 

Ich bin am Samstagabend ( 12.5. ) von einer fantastischen, zweiwöchigen Reise wieder wohlbehalten zu Hause angekommen, Persien,…dieser Trip in ein Land der anderen Art war mehr als eine Reise wert.

Wurde ich im Vorfeld noch oft in meinem Freundeskreis angesprochen warum ich den ausgerechnet in den Iran fahren müsse, wo doch sämtliche Reiseanbieter von einem Flug in dieses Land Abstand nehmen, kann ich nur sagen, das alles was in den Medien über den Iran berichtet wird nicht zutreffend ist. Meine Zweifel, die ich selbst natürlich auch hatte, waren aber nach dem ersten Tag den ich in Teheran verbrachte schnell verflogen. Selten habe ich mich wo so relaxed und sicher bewegen können als auf der gesamten Reise durch den Iran. Überall bin ich auf überaus freundliche, nette und sehr Hilfsbereite Menschen gestoßen, die Schönheit und Vielfältigkeit die das Land zu bieten hat ist ohnehin etwas ganz besonderes.

Auch das Essen, von dem ich immer große Sorge habe wenn ich verreise, ist in Persien ein Gedicht. Spieße mit Hühner oder Lammfleisch ( Kebab ), natürlich Reis, Fische und verschiedene wohlschmeckende Eintopfgerichte bringen viel Abwechslung auf den Speiseplan. Bedenkenlos kann man auch das Wasser genießen, ebenso Salate und Eis ( selbst probiert ).

Wie kam ich nun auf die Idee mit dem Iran? Gemeinsam mit meinem Freund Franz Gschiegl suchten wir nach einem tollen Berg welcher sich mit einer abenteuerlichen Reise in Verbindung bringen ließ. Der Demavand im Norden des Iran zog uns dabei immer mehr in seinen Bann, von diesem Vorhaben rückten wir dann auch nicht mehr ab.

Wir buchten die Reise bei Bernhard Letz ( RUEFA ), der Spezialist für solche Vorhaben mit dem ich schon einige solche „Expeditionen“ unternommen habe.

Mit dabei auch Sabine Weiss aus der Schweiz, Boris Papousek aus Graz, Sepp Pumhösl aus Gresten, und Erich Hackl aus Neulengbach, Zu sechst waren wir schnell ein grandioses Team geworden und haben uns während der gesamten Reise ausgesprochen gut verstanden.. Jeder hat mit seinem Teil, auf ganz bestimmte Art und Weise dazu beigetragen, dass dieses Erlebnis jedem von uns in positiver Erinnerung bleiben wird.

Nach einem Tag Teheran ging es zum Akklimatisieren nach Roodbarak, das Gebirge rund um den zweithöchsten Berg des Iran dem Alamkouh ( zweithöchster Berg des Iran, 4850 m ) schienen uns dafür bestens geeignet. Ausgerüstet mit Zelt und Verpflegung für drei Tage packten wir Esel und uns selbst, um auf einer Höhe von 2800 Metern ein kleines Basislager zu errichten. An einem völlig abgeschiedenen Platz, umringt von zahllosen Bergspitzen stellten wir unsere Zelte auf, auch andere Bergsteiger trafen wir nicht an. Wenn ich dann so eine Bergwelt vor mir habe kenne ich kein Halten mehr. Eine etwa 800 Höhenmeter Rinne hinauf zur Spitze des Abedar ist mir sofort ins Auge gestochen und musste auch sofort in Angriff genommen werden. Es war genial so unberührtes Gelände vorzufinden, dieses Privileg kann man wirklich nur mehr sehr selten für sich in Anspruch nehmen. Houssein, unser Guide meinte das hier in dieser Saison noch überhaupt keine Bergsteiger waren. Ein netter Abend, zu siebt ( !!! ) im Zelt, mit viel Lachen und interessanten Geschichten von Houssein über den Iran ließen den ersten Tag gemütlich ausklingen. Leider nahm uns der Regen in der Nacht etwas von unseren guten Stimmung, die Tour am folgenden Tag mussten wir auf 3400 Metern völlig durchnässt und ohne Sicht abbrechen. Spät am Nachmittag klarte es auf, ich wollte unbedingt einen dieser unzähligen Gipfel besteigen, versuchte mein Glück neuerlich, diesmal alleine, musste aber erneut wegen Wetterumschwung diesmal etwas höher auf 3700 Meter umkehren. Für mich immer nur schwer zu akzeptieren, besonders wenn es sich um Berge handelt wo ich noch nie war. Ich tröstete mich damit, dafür vielleicht am Demavand gutes Wetter zu haben. Beim Zelt angelangt war meine schlechte Laune aber schon wieder verflogen, stehen ja noch länger die Berge!

Bevor es aber zu „unserem“ Berg, dem Demavand ging machten wir einen Abstecher ans Kaspische Meer. Auf der Fahrt weiter nach Polour dem Ausgangspunkt für die Besteigung des Demavand machten wir uns aber riesengroße Sorge wegen der wirklich schlechten Wetterprognosen für die nächsten Tage. Regen und Sturm für viele Tage,.. sollten diese Umstände vielleicht unser Spielverderber werden? An einem Aufbruch am nächsten Tag ( 4.Mai ) zur Hütte war nicht zu denken. Es regnete erbarmungslos. Die Zeit verbrachten wir mit lesen, Karten spielen und Tischtennis spielen. Ein neuer Tag,…und siehe da, kein Regen. Der Himmel war zwar bedeckt aber es war immerhin trocken. Wir beschließen das kleine Wetterfenster, wenn es denn eines sein sollte zu nutzen. Das Ziel die 3rd Bargah Shelter auf etwas üb er 4200 Meter. Auf der Ladefläche eines Pickups fahren wir auf eine Höhe von 2800 Meter, die goldene Kuppel der Saheb al Zaman Moschee leuchtet uns schon von der Ferne entgegen. Die ersten 200 Höhenmeter gehen wir noch zu Fuß, danach schnallen wir unsere Ski an und marschieren gemütlich, jedoch mit großer Vorfreude durch den weichen Frühjahrsschnee Richtung Hütte. Nach knapp drei Stunden erreichen wir den kalten, ungemütlich, und nicht gerade einladenden Steinbau. Auch mit ein Grund warum ich den Entschluss fasse noch heute den Gipfel zu versuchen da auch das Wetter immer besser wird. Mit Franz und Sabine ziehe ich los Richtung Gipfel. Auf einer Höhe von etwa 5000 Metern zieht erneut Nebel auf, ich schalte mein Gps Gerät ein um einen schnellen, sicheren Rückweg machen zu können. Ich erreiche eine Höhe von knapp 5500 Metern Höhe, Sturmböen mit etwa 100 km/h und eine Sicht von oft unter drei Metern lassen mir aber absolut keine Chance. Ich nehme zur Kenntnis umkehren zu müssen. Ich ziehe meine Felle ab und fahre meiner Aufstiegsspur folgend langsam ab. Auf 5300 Meter kommt mir Sabine entgegen. Tapfer hat sie sich bis hierher gekämpft. Auch sie will unbedingt auf den Gipfel. Also felle ich nochmals an, gemeinsam starten wir einen neuerlichen Versuch. Etwa 80 Höhenmeter unter dem Gipfel ist aber endgültig Schluss. Keine Möglichkeit sich zu orientieren, der Sturm hat uns auch schon zugesetzt. Schweren Herzens kehren wir um, nun ist uns auch der kalt wirkende Steinbau recht.

Wir schlafen mit der Befürchtung ein, dass es auf Grund des Wetters wohl keine Möglichkeit mehr geben wird noch einen Versuch zu bekommen.

Ein neuer Tag, Sonntag 6.Mai. Ich wage es nicht aus dem Fenster meines Zimmers zu sehen, der Sturm ist nach wie vor heftig, vorsichtig blinzle ich hinaus,.. ich kann es kaum glauben, tiefblauer Himmel. Gibt es das bei so mieser Vorhersage, wie lange hält das an? Egal, schnell wird zusammengepackt, eine Kleinigkeit gefrühstückt und dann geht es los. Der Sturm ist zwar heftig aber immerhin gibt es Sicht. Jeder geht sein Tempo, wir können fast den gesamten Aufstieg einsehen. Es geht mir heute hervorragend, schnell erreiche ich 5400 Meter wo ich meine Ski abschnalle und deponiere. der Punkt wo ich gestern umkehren musste ist erreicht, unglaublich ich war so nah dran!!!

Der Schwefelgeruch der aus dem Vulkan austritt nimmt mir mitunter völlig die Luft, ich sehe den Kraterrand, es ist wunderschön hier, nur noch wenige Schritte dann ist es geschafft. Ich stehe am höchsten Punkt des Iran auf 5670 Meter, auch der Wind hat sich gelegt, nur Nebelfetzen ziehen durch, eine tolle Stimmung die ich etwa 15 Minuten genieße ehe ich umkehre. Beim Skidepot treffen gerade Sabine, Franz und Sepp ein, auch sie trennt nicht mehr viel vom Gipfel, etwas dahinter auch Erich und Boris. Alle erreichen sie den Gipfel, dementsprechend groß ist die Freude zurück in der Hütte. Wir stärken uns ein wenig und steigen danach noch bis ins Tal ab. Wieder mit dem Pickup geht’s zurück ins Quartier, es ist bereits dunkel geworden als wir es erreichen. Ein fantastisches Abendessen ( Forelle ) bildet einen würdigen Abschluss dieses besonderen Tages.

Am nächsten Tag geht es über Umwegen zurück nach Teheran, wir besichtigen Steinhöhlen, und heiße Quellen.

Am Dienstag den 8. Mai ging es mit dem Flugzeug in den Süden des Iran nach Shiraz, wo wir vier Tage die kulturellen Schätze Persiens bestaunen konnten. Einzigartig und sehr beeindruckend waren unter anderem Persepolis, Isfahan, auch alte Karawansereien an der ehemaligen Seidenstraße oder die 2000 Jahren alten Steinhöhlen sorgten für viel Abwechslung. Sehr gutes Essen, egal wo wir hinkamen, haben zur guten Stimmung unter uns allen beigetragen. Am Samstag den 12.Mai endete unser Märchen aus 1001 Nacht.

Ein tolles Projekt.....?????

Da es bei mir ja kaum Leerläufe gibt und ich das NICHTS machen einfach nicht kann musste ich natürlich mit meiner sonst so vom Sport geprägten Zeit etwas anderes machen. Habe schon oft daran gedacht ein Buch zu schreiben, leider fand ich nie die Zeit dafür, noch viel weniger aber die Ruhe die dafür nötig wäre. Als ich dann so da lag und auf den Hubschrauber wartete war mir sofort klar das nun die Zeit für dieses Projekt gekommen ist. Mit großem Eifer und leidenschaftlicher Begeisterung schrieb ich meine Geschichten nieder, das hat mir sehr geholfen meine Verletzung zu überwinden. Irgendwie war ich sogar dankbar für diese neue Möglichkeit die ich dadurch bekommen habe. Eine besondere Ehre ist es für mich das mir Gerlinde Kaltenbrunner ein Vorwort geschrieben hat, das wertet mein Buch irsinnig auf und erfüllt mich selbst mit sehr großem Stolz. Ich hoffe das Buch Anfang September präsentieren zu können.

Langsam wird es wieder, Februar 2012

Da weiß ich plötzlich wieder wozu ich trainiere!!!

Unglaublich was einen so eine Verletzung lehren kann. Ist man doch schnell unzufrieden über den Status seines Trainingszustandes so sieht man erst dann wie gut man eigentlich war wenn der absolute Tiefpunkt erreicht ist. Habe mich aber in keiner Phase hängen lassen, alles mögliche für eine schnelle Genesung unternommen, dabei oft Tage mit 3 Stunden Aufbautraining, Physiotherapie, Koordinationsübungen absolviert, nicht immer leicht aber doch voll motiviert. es wird immer besser, Schmerzen habe ich nur mehr bei extremen Belastungen und nur noch geringe Bewegungseinschränkungen. Skirtouren gehen funktioniert, beim Abfahren, vorallem bei schwierigen Schneeverhältnissen habe ich aber noch Probleme. Aber es tut soooo unendlich gut sich wieder frei bewegen zu können und dort zu sein wo ich am liebsten bin, in "meinen" Bergen!

Tourenlauf Gemeindealpe, GMOAOIMSTURM 12.12.2012

Langsam wird es wieder ernst. Gerade noch rechtzeitig ist sie gekommen die weisse Pracht. Selbst konnte ich mir noch kein Bild von den Bedingungen am Berg machen, aber die Freaks sind schon fleißig unterwegs. Der Tourenlauf findet heuer zum elten Mal statt, wie immer an einem Samstag, heuer der 7.Jänner. Freue mich sehr euch hoffentlich sehr zahlreich begrüßen zu dürfen, messen werde ich mich heuer mit euch leider nicht können. Zwar habe ich vor zwei Wochen mit leichtem Ergometer Training begonnen, habe auch ein sehr gutes Gefühl, trotzdem wird es noch seine Zeit brauchen. Morgen bekomme ich endlich meinen Gips herunter dann steht mir viel Arbeit bevor auf die ich mich aber schon sehr freue. Kann es kaum mehr erwarten endlich wieder Bergluft zu schnuppern.

Tourenlauf Gmoaoimsturm 2012

 

Samstag, 7. Jänner 2012, 08:30 Uhr Talstation Sessellift

Anmeldung: www.blizzardcup.at , manfred.tod@aon.at 06648417504

Nachnennung bis 30 Min vor dem Start im Gasthof Grabner ( Talstation )

Siegerehrung ab 12:00 Uhr Gasthof Grabner

Lange Pause...., 4.11.2011

Jetzt hat es auch mich einmal erwischt!!! Letzten Samstag auf "meinem " Berg der Gemeindealpe. Habe ich mir auch nie gedacht von dort oben mit dem Öamtc Heli weggeflogen werden zu müssen. Habe mir den linken Knöchel völig demoliert, aber,.... der Weg zurück berginnt. Werde bis 20. Dezember zwar Gigs tragen, danach aber intrensiv an mir arbeiten um möglichst schnell wieder auf die Beine ( SCHI ) zu kommen. Schade hätte in dieser Saison große Ziele gehabt, dafür wird es sich nicht ausgehen, schön wäre es Mitte Jänner wieder gehen -Schi fahren zu können,-mal schauen!! Bedanken möchte ich mich bei allen die mir eine schnelle Rettung ermöglicht haben, dem Team des Christophorus15 und der perfekten Behandlung im LKH Amstetten. Danke an alle aufmunternden Anrufe, Sms und e-mails,- das hilft mir sehr.

An meine sportlichen Konkurenten möchte ich gleich eine Warnung vorausschicken. Wenn ich zurück komme dann stärker den je :) :)

Ihr hört von mir 

Vortrag Mustagh Ata

Am Freitag den 28. und Samstag den 29.10. zeige ich jeweils um 19:00 Uhr meinen Reisebericht vom Mustagh Ata im Gasthof Grabner in Mitterbach. Werde ihn auch in Lilienfeld machen, der Termin steht dort aber noch nicht fest. Am 19.November ist er im Gasthof Sägemühgle, Annaberg zu sehen. Auf euren Besuch freue ich mich, werden auch Zeit haben im Anschluß noch ausgiebieg zu plaudern !!!! ( Bier & Wein ??? )

Saisonauftakt mit dem Tourenschi..... 9./10.Oktober

Es ist ja wirklich kaum zu glauben!!! Saß ich letzte Woche noch bei 25° auf meinem Hausberg, ein kühles Bier genießend auf der Terasse am Terzerhaus, schnallte ich dieses Wochenende meine Schi wieder an. Ab Bodenbauereck fand ich einwandfreie Bedingungen vor ( ca. 20 cm ), bis hinauf auf die Alm wuchs der Schnee stetig an, schätze gut 40 cm im oberen Bereich. Den Heimvorteil nützend konnte ich " Steinfrei " wieder bis ins Bodenbauereck abfahren. Leider begann es heute 10.10., bei meinem zweiten Aufstieg zu regnen, bis ganz hinauf !!! Etwas patzig die Abfahrt. Trotz allem,..der Anfang ist wieder gemacht, hoffentlich fehlt der Schnee nicht wieder im Dezember!

Neue Sportart gefunden,..28.9.2011

Unglaublich aber wahr, ich gehe in die Luft. Da hat mich mein Freund Oliver am Mustagh Ata richtig auf den Geschmack gebracht!!! Letzte Woche war ich dann bei ihm in Weyer wo wir die viele Theorie aus China  in die Praxis umsetzten. Nach 3 Stunden Startübungen fühlte ich mich für ein Hupferl von einem Berg im Stande, auch Oliver traute mir einen Flug zu.So gingen wir beide auf seinen Hausberg den Burgspitz. Leider verhinderte einziehender Nebel einen Start, wäre ein Hammer gewesen gleich am ersten Tag zu fliegen. Gestern war es aber soweit! Der traumhafte Herbsttag wurde genutzt um meinen Premierenflug von meinem Hausberg der Gemeindealpe zu machen. Oliver begleitete mich natürlich, war mir sehr wichtig, fühlte mich bei seinen Anweisungen schon vom ersten Kontakt mit dem Fluggerät an immer sehr sicher. Präzise, ruhige Anweisungen,...wie gesagt, wahrscheinlich der Grund das ich auch nie Angst hatte. Erst als wir oben waren und doch ziemlich ein Lüfterl wehte war ich mir doch nicht ganz sicher ob es heute schon funktionieren würde. Oliver meinte aber das es geht also vertraute ich ihm und richtete mich für einen Start her. Schon beim ersten Versuch musste ich feststellen das es hier anders ist als bei meinen Startübungen auf der Wiese. Der Schirm kam sehr schnell hoch,-das war ich nicht gewohnt. Drei Versuche benötigte ich bis ich draussen war. WAHNSINN !!!! Ich war mit Oliver über Funk verbunden, seine Anweisungen waren super. Ich konnte es richtig genießen. Dann startete auch er hinaus, gemeinsam flogen wir etwas über den Gipfel hin und her,...so geil. 45 Minuten dauerte mein Premierenflug, auch die Landung funktionierte perfekt. Ich war infisziert, kann mir nicht vorstellen das Paragleten nicht weiter zu verfolgen. Überglücklich bedankte ich mich bei Oliver, auch er hatte eine Riesenfreude. Nur als er sagte der Wind am Start war für einen Anfänger zu viel wußte  ich nicht recht was ich sagen sollte!!! Doch,.. DANKE OLIVER.

Expedition Mustagh Ata ( 7546 m ), August 2011

Jetzt ist es auch offiziell, am 27.Juli starte ich zu einer Expedition von der ich schon seit meiner Rückkehr vom Aconcagua 2006 träume. Ich werde gemeinsam mit fünf Freunden, das ist mir besonders wichtig zu betonen eine Schiexpedition zum Mustagh Ata nach China unternehmen. Habe schon lange nach geeigneten Leuten dafür Ausschau gehalten, fünf Freunde mit denen mich mehr verbindet als nur das Bergsteigen werden mit mir gemeinsam Ende Juli nach Kirgisien fliegen wo unser Abenteuer beginnen wird. Mit dabei Udo KÖBERL aus Traisen, Oliver KRAUS aus Lilienfeld, Karl KAHLBACHER aus Graz, Franz GRIESL wie ich aus Mitterbach und last but not least Oliver DREIER aus Weyer. Wer ihn nicht kennt,... Oliver ist Oberarm amputiert, regierender Vizeweltmeister im Triathlon, ich hatte das Glück ihn  vor 4 Jahren in Südamerika kennen lernen zu dürfen , seither sind wir eng befreundet und gehen regelmäßig gemeinsame Touren. Für uns als Gruppe wird das eine Riesenherausforderung ihn dabei bestmöglich zu unterstützen. Da wir alle annähernd das selbe Niveau haben wäre es unser größtes Ziel alle gemeinsam am Gipfel stehen zu dürfen. Wichtiger ist uns aber allen nicht den Berg oder Gipfel als das wichtigste zu sehen,-klar wollen wir rauf, wichtiger ist es mir ( uns ) aber wieder neue Länder bereisen zu können, die Kultur der Menschen dort zu verstehen und anzunehmen und es einfach zu genießen mit fünf Menschen die ich einfach gut leiden kann ein schönes Monat gemeinsam zu verbringen. Mit dieser Einstellung kann ich eigentlich nur gewinnen und somit schon jetzt im Vorfeld von einer gelungenen Reise sprechen.

Ich halte euch am laufenden, es wird auch bald eine eigene HP unserer Expedition geben.

GMOAOIMSTURM ( vormals Tourenlauf auf die Gemeindealpe )

Liebe Schitourenfreunde,...es ist langsam wieder soweit. Gerade rechtzeitig ist sie doch noch gekommen unsere langersehnte weisse Pracht. Unser Tourenlauf auf die Gemeindealpe feiert nächstes Jahr am 8.Jänner 2011 sein zehnjähriges Jubiläum. Anlaß genug  der Veranstaltung einen neuen Namen zu geben-GMOAOIMSTURM wird der Lauf nun in Zukunft heißen. Der Lauf bildet den Auftakt zum neuen BLIZZARD-SPARKASSENCUP 2011  Bei der Siegerehrung werde ich die letzten zehn Jahre mit Bildern der Rennen Revue passieren lassen. Ich freue mich auf euer Kommen, bis bald, Mandi

 

Trainingstagebuch 2010

Habe jetzt einmal mein Trainingstagebuch durchgeblättert und dabei einmal genauer hingesehen was ich das ganze  abgelaufene Jahr so trainiert habe.

Ich bin mit meinen beiden Rädern gesamt 10308 km gefahren, Bike 3936 km  ( 96862 HM ), mit dem Rad 6372 km ( 79780 HM ), der Stundenaufwand dabei knapp 440 Stunden!

 

Mit den Tourenschiern war ich 168000 HM unterwegs mit etwa  260 Stunden!

 

Zu Fuß am Berg, Klettersteige - Wandern, was halt alles so dazu gehört 25900 HM mit etwa 85 Stunden!

 

Habe somit im Jahr 2010 370542 Höhenmeter überwunden und dabei ca. 785 Stunden aufgewendet!

 

Ich denke das war eines meiner intensivsten Jahre seit ich Auzeichnungen dieser Art führe.

 

Auftakt zum ALPENTEAMCUP 2010 auf den Dürriegel, 01.08.2010

Letzten Sonntag fand der erste Bewerb des diesjährigen Alpenteamcups mit dem Rennen auf den Dürriegel bei besten Bikerbedingungen statt. Wie alle Jahre wird dieses Rennen vom URC Mariazell organisiert, auch die Teilnehmerzahl konnte sich mit mit knapp 80 Startern sehen lassen. Auf der mit 600 Höhenmeter und 8,5 Kilometer langen Strecke setzte sich einmal mehr Markus Feyerer vor Peter Lammer und Mario Fingerlos durch. Ich konnte mich mit persönlicher Bestzeit als Gesamt siebenter für mich hervorragend schlagen. Hatte mir so ein Ergebnis auf Grund meines etwas anderen Trainings für meine langen Rennen nicht erwarten dürfen. Aber,...unverhofft kommt eben oft ! Umso motivierter werde ich bei den kommenden Rennen am Unterberg, St.Äegyd ,Traisen und St.Veit an den Start gehen, welche ebenso zum ALPENTEAMCUP zählen. Mit unserem KOLLAR RACING TEAM konnten wir einen knappen Mannschaftssieg feiern, und somit hoffentlich den Grundstein für die Titelverdeidigung legen. Gemütlich wie immer auf der Alm haben wir bei einigen Bieren noch lustige Stunden verbringen können.

 

Ergebnisse unter: www.urc-mariazell.info

 

 

 

 

Toller 26. Gesamtrang bei der Salzkammergut Trophy, 17.7.2010

Ein weiteres Saisonhighlight kann wieder abgehackelt werden. Gestern Punkt 05:00 Uhr viel der Startschuss bei unglaublichen 24° am Dorfplatz in Bad Goisern. Knapp 500 Athleten machten sich auf den Weg " einmal Hölle und zurück" ....im wahrsten Sinne des Wortes. Hat es im Vorjahr wie aus Kübeln gegossen, auf den Bergen geschneit, gab es diesmal tropische Bedingungen mit heftigen Gewittern am Nachmittag.

Doch nun zum Rennen ! Wie ich mir vorgenommen hatte begann ich recht flott, konnte mich am ersten Anstieg etwa um Platz 20 gut halten. Bei der Abfahrt wo ich als Biker ein echtes Greenhorn bin überholten mich etliche in für mich halsbrecherischer Manier, kämpfte mich aber an den Anstiegen wieder brav heran. Dann bei Kilometer 70 der Schock!! Bei einer Abfahrt erwischte ich einen Stein der meinen Umwerfer übel zusetzte. Bei Kilometer 90 war es vorbei mit dem schalten an der Kurbel. Kurz dachte ich an das aufgeben,... wie soll ich noch über 100 Kilometer über so viele Berge kommen???  Da ich aber noch nie ein Rennen vorzeitig beendet habe entschloß ich mich das beste aus der Situation zu machen und halt weiterzufahren. Ein Horror. Wenn ich die kleine Scheibe benötigte stieg ich ab, legte die Kette mit der Hand auf, beim hochschalten griff ich während der Fahrt hinunter und hob sie hinauf,... nicht ganz ungefährlich aber es funtionierte. Bei den Abfahrten jedoch sprang sie bei jeder größeren Erschütterung herunter und ich mußte somit unzählige Male vom Rad. Aber irgendwie schaffte ich es so das Rennen in der tollen Zeit von 12:13 Stunden als Gesamt 26 ter zu finishen. Im Nachhinein bin ich über diese Situation gar nicht so enttäuscht, es überwiegt die Freude durchgehalten zu haben, auch wenn dadurch der kleine Traum unter 12 Stunden zu bleiben sich nicht mehr verwirklichen hat lassen. Sehr viel hat es mir bedeutet das mein Freund Udo sich seinen langersehnten Traum bei der Trophy mit 13:47 Stunden erfüllt hat. Mit einigen Bieren haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen, sehr bald hat uns dann aber die Müdigkeit überfallen.

Salzkammergut Trophy, 17.7. 2010

Da ich nach meinem tollen RATA  bereits wieder bestens regeneriert bin werde ich kommenden Samstag gemeinsam mit meinem Freund Udo ( er hat mich ja beim RATA bestens betreut )  die Salzkammergut Trophy in Bad Goisern in Angriff nehmen. Natürlich die Extrem Strecke mit heuer 211 km und 7300 Höhenmeter. Ich freue mich schon sehr darauf, bin nur etwas überrascht das mir das RATA nicht mehr in den Knochen steckt !!! Hoffentlich kommt die böse Überraschung nicht dann beim Rennen. Dann wird es nämlich bei den zu erwartenden Temperaturen ein sehr langer Leidensweg werden. Mal schauen, werde jedenfalls versuchen ein neuerlich gutes Rennen zu fahren. Bin momentan jedenfalls sehr motiviert, werde am Samstag sicher mit dem Tempo etwas riskieren, vielleicht klappt es ja wieder. Mit Udo liefere ich mir ja schon die längste Zeit ein sehr hartes aber total lustiges verbales Duell, auch eine kleine Wette haben wir laufen, welche teile ich nach dem Rennen mit !

Der größte Wunsch fürs Rennen richtet sich wieder an einen gnädig gestimmten Wettergott, denn wie schnell ein Traum zum Albtraum werden kann hat man ja voriges Jahr gesehen.

Bis bald, Mandi

WAHNSINN,.......ein 5.Platz beim Rata 2010!!!!

Fast unglaublich aber wahr !!!! Bin soeben wieder gesund aber doch etwas müde zu Hause angekommen. Kann die letzten beiden Tage noch nicht ganz realisieren was da passiert ist, aber der Reihe nach. Top motiviert ging es Punkt 12:00 Uhr endlich los, war doch ziemlich angespannt und froh endlich am Rad sitzen zu können. Beim einrollen am Reschen habe ich Pauli ( Lindner ) noch gefragt wie er es angehen wird, langsam hat er gesagt und ging kurz darauf mit Vandelli weg, Ramsauer und Bischof folgten, wir fuhren im Pulk bis Prad, von hier etwa zu zehnt zum Stilfserjoch. Ich fühlte mich zu diesem Zeitpunkt nicht sehr gut, hatte ein Völlegefühl, tat mir einfach schwer. Dieser Zustand änderte sich auch bei der Auffahrt zum Gavia nicht wirklich und ich begann etwas an mir bzw. meiner Vorbereitung zu zweifeln. Bei der Abfahrt vom Gavia hatte ich bei ca. 80km/h einen Platzer am Hinterreifen, der nächste Schock !!!! Da ich aber nicht gestürzt bin war der Schaden schnell behoben, leider waren aber meine 4 Begleiter verschwunden und ich  war plötzlich alleine. Relativ locker fuhr ich weiter in der Hoffnung neue Begleitung zu finden, ist der Aprica doch relativ flach und zumindest zu zweit doch einfacher und kurzweiliger zu fahren. Schließlich fuhr der Slowene David Rihtaric auf mich auf und wir kamen zu zweit gut voran. Auf der Abfahrt waren wir dann an meinen ehemaligen Begleitern wieder drann. Nun fühlte ich mich wesentlich besser, wurde auch Zeit, ging es doch nun zum steilsten aller Pässe dem Mortirola. Zirka bei der Hälfte des Berges lief es plötzlich überragend, konnte mich von meinen Begleitern ohne viel Kraft zu investieren absetzen. Langsam wurde es nun Nacht, die landschaftlich wunderschöne Auffahrt zum Bernina konnte nicht wirklich wahrgenommen werden, plötzlich sah ich ein Licht vor mir!!!! Kurz darauf war ich an Thomas Ramsauer drann bzw. vorbei, ein super Gefühl. Oben am Pass war es mit nur einem Grad bitterkalt, die Info vom Rennleiter aber hier fünfter zu sein, der dritte und vierte nicht weit voraus gab mir einen neuerlichen Motivationsschub. Mein Team mahnte mich aber zur Vorsicht nicht zu viel Druck zu geben, ist doch erst etwas mehr als die Hälfte der Strecke gefahren. Am Weg dann von Davos über den Flüelapass hatte auch ich plötzlich ein kleines Loch, Magenprobleme warfen mich etwas aus dem Rythmus. Locker versuchte ich einfach weiterzufahren. In dieser Phase fuhr der Schweizer Stähli an mir vorbei, ich hatte keine Chance zum kontern, jetz war ich sechster. Udo meinte noch so wie der fährt holst du dir ihn wieder,...was aber nicht mehr passieren sollte. Nach etwa einer Stunde ging es mir wieder gut, konnte auch wieder etwas schneller fahren. Es wurde nun endlich Tag,...wunderbar der Sonnenaufgang in dieser bezaubernden Kulisse. Außerdem taten die ersten Sonnenstrahlen meinem Körper sehr gut, die Lebensgeister erwachten wieder. Bei der Auffahrt zum Ofenpass sah ich neuerlich einen Fahrer vor mir, dachte an den Schweizer, tatsächlich war es aber Gerald Bauer aus Salzburg. Hochmotiviert ging ich an ihm vorbei, war wieder fünfter, in dieser Phase rief mich mein Freund Franz Gschiegl überglücklich an ( verfolgte das Rennen via Internet ) und gratulierte mir zur tollen Leistung, ich sagte er solle damit noch ein paar Stunden warten, jedoch die Info von hinten keine Gefahr mehr zu erwarten ließ mich schon auf eine Überraschung hoffen. Jetzt nur keinen Einbruch mehr bekommen. Ganz ökonomisch versuchte ich nun den letzten harten, den Umrail hinauf zum Stilfserjoch zu fahren, was mir auch ganz gut wenn auch schon etwas gezeichnet gelang. Nur noch die lange gefährliche Abfahrt ob der Hunderten Radfahrer, Motorräder Autos hinunter nach Prad galt es gut zu überstehen, jetzt konnte wirklich nicht mehr viel passieren, ich begann daran zu glauben meinen tollen 5. Rang nicht mehr hergeben zu müssen. Der Reschenpass ist zwar nicht mehr steil aber elendslang,... und dieser Gegenwind,...alles egal zu groß bereits die Vorfreude endlich über die Ziellinie fahren zu dürfen. Und dann ist er da,... dieser erhabene Moment, freudig reiße die Hände in die Höhe, fahre nach 24 Stunden 23 Minuten über den Zielstrich. Meine Betreuer Michi, Udo und Helmut fallen mir um den Hals,..ein Wahnsinnsgefühl, all die Last des langen Tages fällt ab, genieße nur mehr den Moment. Eine tolle Siegerehrung am Abend, danach eine gemütliche Racersparty wo natürlich noch alles genau analysiert und besprochen wird, auch das Bier schmeckt wieder, Herz was willst du mehr.

Einen großen Teil meines schönen Erfolges gehört meinem fantastischen Team !!! Ohne sie wäre vieles nicht so gelaufen wie es eben ist. Es ist nicht nur das Rennläufer verpflegen,...da ist so vieles mehr. Auch wenn besonders UDO oft  lästig war ( er weiß schon wie ich es meine ) bin ich ihnen allen sehr sehr dankbar für diesen langen aber für immer unvergeßlichen Tag.

Ebenso bedanke ich mich bei meinen Fans die mich auch während der Nachtstunden mit kurzen Telefonaten aufgemuntert haben. Danke auch an die bereits unzähligen Gratulationen via Gästebuch und sms.

Danke fürs mitfiebern, bis zum nächsten Event !!!

 

Mandi

25.6.2010, nur noch 4 Stunden bis zum Start.......

Wir sind gestern gegen 15:00 Uhr hier in Nauders angekommen. Meine Lockerheit war dann sehr schnell verflogen. Startnummer abholen, danach Briefing, hier habe ich mich das erste Mal gefragt---was mache ich hier eigentlich??? Als die Strecke vorgestellt wurde, mit all seinen Tücken wurde mir einmal mehr bewußt wie weit das Rata eigentlich ist und wie klein ich bin! Aber jetzt gibt es kein zurück mehr, ich habe es ja so gewollt. Danach war ich mit Udo noch eine Stunde ausradeln, das habe ich noch gebraucht, hat mir sehr gut getan. Mein größter Wunsch mit dem Wetter ist in Erfüllung gegangen, es sollte die nächsten 2 Tage perfektes Radwetter geben.Was soll da noch schiefgehen? Wir haben hier in Nadurns bei der Familie Resch ein super Quatier bezogen, auch ein weiterer RATA Teilnehmer ist hier einquatiert. Thomas Stindl aus Graz, habe mit ihm schon geplaudert, auch er ist super drauf, bereits das dritte Mal hier dabei. Vielleicht kann ich mich an ihm ein wenig orientieren. Meine 3 Betreuer versuchen mich so gut als möglich abzulenken, aber irgendwie bin ich seit gestern Abend anders, das spüre ich. Zeit wenn es los geht...!!!

Die letzte Woche war ja mit dem Wetter wieder ein Horror. Habe nur noch versucht den Rythmus beizubehalten, gut und viel zu essen und ja nicht mehr krank zu werden. Den wenn du nicht 100% Topfit bist hast du beim RATA sicher nicht den Funken einer Chance das Rennen auszufahren ! Bedanken möchte ich mich bei all jenen die mir per sms, telefonisch, per Gästebuch oder persönlich alles Gute für meinen in wenigen Stunden beginnenden Traum gewünscht haben. Es bedeutet mir sehr viel das so viel Freunde mit mir mitfiebern. Es wird mir in den Stunden wo es mir nicht so gut geht sehr viel Kraft geben durchzuhalten. Ich wünsche mir sowie allen 42 Teilnehmern des RATA 2010 alles Gute, möge jeder sein Ziel das er sich persönlich gesteckt hat gesund und unfallfrei erreichen, das ist das wichtigste!!! Auf das uns das Bier im Ziel noch schmeckt.... ihr hört von mir nach dem Rennen !

 

Mandi

 

P.S.: Sollte es nicht klappen kann ich mir sicher nichts vorwerfen. Habe seit Jänner 170000 HM ( 240 Std. ) mit den Tourenski sowie 4983 km und 85318 HM ( 220 Std. ) mit dem Rad als Training absolviert.

 

P.SS.: Übrigens: jeder sagt er hat das beste Betreuerteam, aber nur ich habe es wirklich!!! DANKE schon jetzt für alles.

Noch eine Woche bis zum Start, 18.6.2010

Langsam wird es ernst, heute in einer Woche bin ich bereits 6 Stunden unterwegs, wird auch Zeit, die Nervosität steigt!!! Ist auch gut so. Leider ist das Wetter diese Woche wieder ein Horror und ich musste zwei Einheiten auf den Ergometer verlegen----für mich eine Qual. Umso schöner war es dann noch Mittwochabend schnell mit Udo auf die Hinteralm zu biken, bei etwas leichterem Regen. Michi hat uns dann noch super versorgt und für gute Stimmung gesorgt. Gut das es diese Woche noch nicht soweit ist, verheißt doch der Wetterbericht nicht gutes!!! Schnee bis 1500 Meter, genau das wo vor ich mich so fürchte. Trotzdem kann ich es nicht mehr erwarten bis der Startschuß fällt. Es geistern mir zwar immer wieder Gedanken durch den Kopf wie --hast du genug trainiert, vor allem gut. Bist du genug lange Einheiten gefahren, passt das Timing ???? Fragen die ich in einer Woche hoffentlich beantworten kann. Aber ich denke es sollte schon halbwegs hinhauen. Mein Top Betreuerteam wird schon wissen wie sie mich die Berge rauf jagen. Besonders Udo wird sich für die Späßchen die ich mir mit ihm des öfteren beim Training erlaubt habe sicher revanchieren.

Einen großen Dank an alle die mit mir bereits mitfiebern.

Danke Peter und Gerald für eure Aufmunterung im Gästebuch, hat mich wahnsinnig gefreut.

Übrigens,... das Rennen kann unter www.raceacrossthealps.com mitverfolgt werden.

Einfach oben angeführten Link anklicken--Liveticker---Tracking Service, hier sieht man den aktuellen Rennverlauf, viel Spaß , bis bald

 

Mandi

Nur noch 2 Wochen..., 09.06.2010

Langsam aber sicher wird es ernst, der Tag X kommt mit Riesenschritten näher. Endlich ist das Wetter besser geworden und somit ist das Training auch um einiges leichter zu absolvieren. Wurde auch wirklich Zeit. Muß momentan nur aufpassen nicht all zu viel zu trainieren. Absolviere momentan ein Pensum von 25 Wochenstunden. Geht mir sehr gut dabei, spüre wie die Form sich langsam einstellt. Ab nächster Woche werde ich den Umfang aber drastisch reduzieren um möglichst ausgeruht und frisch an den Start meines Traumes gehen zu können,...bei hoffentlich ebenso gutem Wetter wie momentan.

Heute stand ein Fotoshooting mit Michi am Programm, aus Anlass meines großzügigen Sponsors Kollar Herbert .Sie wird mich  übrigens gemeinsam mit ihrem Udo  beim RATA begleiten und wie ich jetzt schon weiß bestens betreuen!

RATA 2010, 28.05.2010

Als absolutes Saisonhighlight werde ich am 25.Juni 2010 beim RATA ( Race across the Alps ) in Nauders an den Start gehen. Bei diesem Radrennen müssen 525 Kilometer mit 13000 Höhenmeter ( nonstop ) absolviert werden. Dabei geht es über sämtliche berühmt berüchtigte Alpenpässe wie Stilfserjoch, Gavia Pass, Mortirolo, Bernina um nur einige zu nennen.Mein größter Respekt gilt dem Wetter, jeder der Rad fährt weis was sich auf Höhen über 2800 Meter abspielt wenn es regnet oder sogar schneit!!!  Bin jedoch guter Dinge und schon recht gut in Form ( hoffentlich ), leider läßt das Wetter momentan kein vernünftiges Training zu. Gerade jetzt wären noch etwas größere Umfänge nötig.  Mit meinen Freunden Udo & Michi sowie meinen Schwager Helmut habe ich aber sicher das beste Betreuerteam an meiner Seite, was soll da noch schief gehen???

Neues Rad von Radsport Weichberger, 30.04.2010

Endlich ist es soweit, habe heute mein neues Rad von Radsport Weichberger ausgefasst. Ewald Sturmlechner hat mir in Zusammenarbeit mit Kuota ein mehr als konkurenzfähiges Rad für das RATA zur Verfügung gestellt. Topmotiviert werde ich ich das Training mit diesem Gerät beginnen.

 

http://www.weichberger.at/amstetten.html

 

Technische Daten:

 

Rahmen: KUOTA KOM Team Replica Limited Tour Edition 

Schaltung: Sram red

Kurbel: FSA K-Force light

Lenker: FSA Plasma compact

Bremsen: FSA K-Force Light

Laufräder: Solist one

Gewicht: 6,4 kg